RESONANTES FILTER-SET

P565 SIREN

Zwei resonante Filter, zwei Kerb- und Glockenbänder, zwei Hüllkurvenfolger und ein Drive, der bis in den Overdrive reicht.

Siren vereint die Essenz des aktiven Filter-Sets der 70er, das man den Little Dipper nannte, mit dem Ladder-Filter, das jeder Synthesizerspieler kennt, und legt darauf, was Pulsar Modular ausmacht: übertragergekoppelten Drive, einen Overdrive weit jenseits von elf, einen Stufenfilter-Modus in der Dub-Tradition von King Tubbys Big Knob, zwei Hüllkurvenfolger, die jedes Filter mit der Musik bewegen, und ein moduliertes Delay.

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AU, VST3, AAX Latenzfrei ohne Oversampling
P565 Siren, das weinrote Gerät auf einem Mosaikboden, HPF, zwei Kerb- und Glockenbänder und LPF in Rot, Grün und Blau beleuchtet, in der Mitte DRIVE, OVERDRIVE und POWER

Halb Instrument, halb Effekt.

Siren legt sich so um die Quelle, dass sie wie ein Teil des Instruments klingt und nicht wie etwas, das von außen aufgesetzt wurde.

Vier Filter sitzen auf dem Panel. Der Hochpass reicht von 20 Hz bis 7,5 kHz, der Tiefpass von 40 Hz bis 20 kHz, jeweils mit 12 oder 24 dB pro Oktave und einer Resonanz, die etwa bei vier Zehnteln des Weges zu schwingen beginnt, dazu eine 18-dB-Flanke für wildere Eingriffe. Der Tiefpass hat hinter dem Label ALT eine zweite, weichere 24-dB-Topologie. Dazwischen arbeiten zwei Bänder von 20 Hz bis 20 kHz als Bandsperre oder Glocke, Kerbe oder Bandpass, je drei Breiten, mit einem Range-Schalter, der den Regelweg auf eine Dekade eingrenzt. Ein Stufenfilter-Modus ersetzt die stufenlosen Eckfrequenzen durch die Frequenzen der Stufenfilter aus der Dub-Ära.

Zwei Hüllkurvenfolger machen aus jedem der vier ein dynamisches Filter: Routing auf die Eckfrequenz oder die Bandmitte, AMOUNT in beide Richtungen, ATTACK, RELEASE, LEVEL und drei SPEED-Stufen, eine externe Sidechain und der MU-Modus, der sich ans Signal schmiegt und den vokalartigen Funk erzeugt, den das Handbuch „the quack“ nennt. DRIVE sitzt vor oder hinter den Filtern, OVERDRIVE und sein etwas artikulierterer Bruder HYPERDRIVE liegen hinter einer Taste, BIAS fährt die Schaltung heiß oder kühl, und die Time Machine legt ein moduliertes Delay auf das Wet- oder das Dry-Signal.

Frontplatte des P565 Siren: HPF und LPF mit Flanke und Resonanz, zwei REJECT/BELL-Bänder mit RANGE, ENV 1 und ENV 2 mit Attack, Release, Amount und Speed, DRIVE mit PRE/POST, OVERDRIVE, POWER, OUTPUT, MAIN OUT und MIX
DIE FRONTPLATTE · ZUM VERGRÖSSERN KLICKEN
HPF · LPF
20 Hz bis 7,5 kHz und 40 Hz bis 20 kHz (22 oder 24 kHz bei höheren Sample-Raten). Flanken von 12, 24 oder 18 dB pro Oktave, Resonanz von geglättet bis selbstschwingend, ein ALT-Tiefpass mit weichem 24-dB-Charakter und ein Stufenmodus für beide.
NOTCH · PEAK
Zwei Bänder, 20 Hz bis 20 kHz, je umschaltbar zwischen Bandsperre und Glocke oder Kerbe und Bandpass, mit drei Güten, die der gewählten Flanke folgen. RANGE begrenzt ein Band auf 20 bis 200 Hz, 200 Hz bis 2 kHz oder 2 bis 20 kHz.
ENV 1 · ENV 2
Lautheitsfolger mit AMOUNT von −10 bis +10, ATTACK, RELEASE, LEVEL und SPEED I, II, III, jeweils auf eine Eckfrequenz oder eine Bandmitte geroutet. Externe Sidechain und MU-Modus.
DRIVE
Knusprige analoge Filterverzerrung, PRE oder POST zu den Filtern, mit OVERDRIVE oder HYPERDRIVE hinter der roten Taste, BIAS für eine heißere oder kühlere Schaltung und einer CLIP-Lampe ganz am Ende.
TIME MACHINE
Ein Delay von 0 bis 99 ms mit LFO (0 bis 30 Hz, sechs Wellenformen, DEPTH, SMOOTH), REGEN und TIME von 50 bis 1000 ms, auf dem Wet- oder dem Dry-Signal, PRE oder POST, mit eigenem Mix.
OUTPUT
Übertragergekoppelter OUTPUT von −24 bis +24 dB, sauberer MAIN-OUT-Trimmer ±12 dB, MIX, Wet- und Dry-Polarität und Oversampling als INTEL, VINTG oder HD.

Stimmen aus dem Studio.

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Das sagen Anwender.

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Downloads.

Installer · v3.0.0
macOS ZIP
Windows ZIP
Handbuch
Englisch · v2.5.4 PDF
Deutsch · v1.4.0 PDF
Spanisch · v1.4.0 PDF
MP MIDI Controller

Preset für den MP MIDI Model 2A Controller, mit jedem Siren-Regler auf der Hardware.

ZIP
VERSIONSVERLAUF
v3.0.0
30. Juni 2024
  • Eigene Delay-Schaltung
  • Optimierter Code
v2.4.7
16. Oktober 2023
  • Delay-Schaltung erweitert und in eine eigene untere Menüleiste verlegt
v2.3.0
21. September 2023
  • Verbesserte Drive-Schaltung und Kompensation
  • Clip-Anzeige und -Schaltung
v2.1.0
24. Juni 2023
  • Version 2 mit überarbeiteter interner Engine für ein musikalischeres Ergebnis
  • Alle Parameter aus der GUI erreichbar
  • P565 Siren ist der neue Name; installiert sich neben v1 und ist ein kostenloses Upgrade mit demselben Lizenzcode
  • Neue ALT-LPF-Schaltung mit äußerst musikalischer Resonanz
  • BIAS-Parameter
v1.3.5
22. September 2022
  • Master-Volume-Schraube
  • Überarbeitete Drive-Schaltung
  • Delay auf dem Wet- oder dem Dry-Signal
  • Neue Presets von Synthient Sound
  • Aktualisierte GUI
v1.1.0
16. August 2022
  • Kleine Fehlerkorrekturen
  • Resonanz erreicht jetzt die Selbstschwingung
  • Bessere Wah-Pedal-Emulation
v1.0
22. Juli 2022
  • Kompatibel mit Apple Silicon
  • Funk-MU-Engine
  • Sidechain

Die technischen Details.

FORMATE
AU, VST3 und AAX auf macOS, Apple Silicon und Intel in einer Universal-Binary. VST3 und AAX auf Windows, x64.
SYSTEM
macOS 10.14 oder neuer, Windows 7 oder neuer. 2 GB RAM und ein Display mit 1440 × 900 oder 1280 × 960 oder mehr.
FILTER
HPF 20 Hz bis 7,5 kHz, LPF 40 Hz bis 20 kHz (22 oder 24 kHz bei höheren Raten), 12, 24 oder 18 dB pro Oktave, Resonanz bis zur Selbstschwingung, ALT LPF mit weicher 24-dB-Topologie, Stufenmodus.
BÄNDER
Zwei NOTCH/PEAK-Bänder von 20 Hz bis 20 kHz, Bandsperre und Glocke oder Kerbe und Bandpass, drei Güten pro Typ je nach Flanke, RANGE x1, x10, x100.
FOLGER
ENV 1 und ENV 2 mit AMOUNT ±10, ATTACK, RELEASE, LEVEL, SPEED I bis III, Routing auf Eckfrequenz oder Bandmitte, externe Sidechain, MU-Modus.
DRIVE
DRIVE 0 bis 100, PRE oder POST, OVERDRIVE oder HYPERDRIVE, BIAS, CLIP-Anzeige hinter MAIN OUT.
TIME MACHINE
Moduliertes Delay 0 bis 99 ms, LFO 0 bis 30 Hz mit DEPTH und SMOOTH, REGEN, TIME 50 bis 1000 ms, bis 12 dB Verstärkung, WET oder DRY, PRE oder POST, Mix.
AUSGANG
Übertragergekoppelter OUTPUT ±24 dB, sauberer MAIN OUT ±12 dB, MIX, Wet- und Dry-Polarität.
OVERSAMPLING
OFF für Latenzfreiheit bei Host-Rate. INTEL und VINTG mit x2, HD intern mit 384 kHz.
PRESETS
Einfache Preset-Dateien in /Users/Shared/Pulsar Modular/P565 Siren/Presets auf macOS und C:/Users/Public/Documents/Pulsar Modular/P565 Siren/Presets auf Windows. Updates lassen eigene Presets unangetastet.
LIZENZ
Einmalige Challenge-Response-Aktivierung, bis zu 2 Rechner.

Dreißig Tage, unverbindlich.

Voll funktionsfähig auf zwei Rechnern, keine Kreditkarte nötig. Ihr Autorisierungscode kommt per E-Mail.

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